Nach den Gemeindewahlen vom Sonntag stellt sich mit Blick auf Ingenbohl und Arth die Frage, ob die Gemeindepräsidentin beziehungsweise der Gemeindepräsident an der Urne abgestraft worden sind. In beiden Gemeinden sorgen bestimmte Themen für grosse Kontroversen im politischen Betrieb. In Ingenbohl ist es die Erschliessung des Entwicklungsgebiets Brunnen Nord, in Arth das geplante Bundesasylzentrum. In Arth rief die SVP im Vorfeld dazu auf, die aktuellen Gemeinderäte zu konfrontieren und «Konsequenzen» zu ziehen. Überschrieben war die Mitteilung mit dem Titel «Unwählbar» – also ein klarer Aufruf, die Gemeinderäte an der Urne abzustrafen.
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
