Illgau

«Ustrinkete» im «Sigristenhaus»

In Illgau ging am Samstag eine Ära zu Ende. Denn im einzigen Dorfrestaurant, dem «Sigristenhaus», war «Ustrinkete».
Das Bild zeigt den 88-jährigen Gast Kaplan Alfred Betschart (Zweiter von rechts) vom Kurhaus Marienburg St. Pelagiberg TG. Der gebürtige Illgauer (z Sigerstä-Alfred) genoss letztmals ein feines Mittagessen im «Posthaus», in dem er 1937 geboren wurde. Links sein Chauffeur Felix Städler, dazwischen «Sigristenhaus»-Wirtin Trudi Rickenbacher und rechts Luise Betschart, die Schwägerin von Alfred Betschart.
Foto: Guido Bürgler

Am Abend wurde nochmals zünftig gefestet und getanzt. Für «lüpfige» Musik sorgten mehrere Ad-hoc-Ländlerkapellen sowie eine kleine Blasmusikformation. Die Leute erzählten sich allerlei Erlebnisse und Anekdoten, die sie mit dem einzigen Dorfrestaurant verbinden. Nun starten nach einer mehrjährigen Planung bald die Abbruch- und Wiederaufbauarbeiten rund um das «Sigristenhaus». Das geschützte Kerngebäude aus dem Jahr 1774 bleibt bestehen. Die beiden Nebengebäude, das Posthaus und das Dörflihaus weichen einem Neubau. Ab dem 22. März können sich die Gäste in der «Sigristenhaus-Hütte» – bei der Mehrzweckhalle Ilge – verpflegen.

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