Schwyz

Thomas Horat dreht Film über den Wolf

Während der Schwyzer Dokumentarfilmer Thomas Horat mit seinem Kurzfilm «Ins Holz» internationale Erfolge feiert, arbeitet er bereits an seinem neusten Projekt, einem Dok-Film über die Heimkehr des Wolfs. Ein Streifen über ein Thema, das polarisiert.
Regisseur Thomas Horat (von links), Kameramann Luzius Wespe und Wolf-Forscher David Gerke freuen sich über die perfekten Drehbedingungen.
Foto: Jolanda van de Graaf, Bote der Urschweiz

Jolanda van de Graaf

Nach drei Stunden Marschzeit nahe der Baumgrenze im frisch verschneiten Unterwalliser Val d’Anniviers bleibt Wolf-Wissenschaftler David Gerke unvermittelt stehen. Da sind sie – Abdrücke eines Wolfs. Kameramann Luzius Wespe richtet den Drehort ein.

Seine schwere Last – Filmkamera und Stativ wiegen zusammen rund 30 Kilogramm – trägt der Luzerner den ganzen Tag hindurch ohne ein einziges Murren. Der Schwyzer Thomas Horat hantiert mit der Mikrofonstange. Er agiert als Regisseur und Tonmeister. Seit rund sieben Jahren bilden die beiden ein erfolgreiches Gespann. 

Biologe Gerke, zu einem Teilpensum für Pro Natura tätig, klappt derweil den Meter aus. «Ein ausgewachsener Wolf hat stets eine Schrittlänge von 120 Zentimetern.» Vor laufender Kamera erklärt er die wichtigsten Unterschiede zwischen einer Wolfsspur und der eines Fuchses. 

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