Vorsorge

Steuererhöhungen in der 2. und 3. Säule: Schwyzer Wirtschaft wehrt sich vehement gegen Bundesratspläne

Der Bundesrat will die Steuern für Bezüge aus der 2. und 3. Säule anheben. Die Liberty Vorsorge AG in Seewen und der Schwyzer Wirtschaftsverband halten diese Pläne für ungerecht.
Oliver Bienek ist CEO der Liberty Vorsorge AG in Seewen. Die vom Bundesrat geplanten Steuererhöhungen in der 2. und 3. Säule bereiten ihm Sorge.
Foto: Damian Bürgi

Der Bund muss sparen, der Finanzplan weist ab 2027 ein jährliches Defizit von drei Milliarden Franken aus. Dabei setzt Bundesrätin Karin Keller-Sutter auch auf der Einnahmenseite an. Kapitalbezüge aus der 2. und 3. Säule sollen künftig höher besteuert werden, was geschätzte Mehreinnahmen von rund 160 Millionen Franken jährlich bei der direkten Bundessteuer und rund 40 Millionen Franken für die Kantone einbringen soll. Oliver Bienek ist CEO der Liberty Vorsorge AG mit Sitz in Seewen, die rund 5,5 Milliarden Franken an Vermögen ihrer Kundschaft in der 2. und 3. Säule verwaltet. Er wehrt sich in einem Positionspapier vehement gegen die Pläne von Finanzministerin Keller-Sutter.

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