Daniel Reichmuth aus Siebnen kämpft seit seinem neunten Lebensjahr um ein «normales» Leben. Damals wurden bei ihm erste Anzeichen einer seltenen Krankheit festgestellt. Erst 30 Jahre später konnte man dieser einen Namen geben: AOA, Ataxie mit okulomotorischer Apraxie, eine neurologische Erkrankung, die gezielte Bewegung behindert. Seit seiner Lehre ist er auf den Rollstuhl angewiesen. 22 Jahre arbeitete er auf dem Büro bei der Firma Hagedorn in Pfäffikon, bis er wegen zunehmend motorischer Schwierigkeiten aufhören musste. «Das war ein schwieriger Moment für mich», erinnert sich der 52-Jährige. Seit 17 Jahren lebt er selbstständig in seiner eigenen, rollstuhlgängigen Wohnung und wird seit zwölf Jahren von der Spitex Obermarch betreut. Bis es Ende 2024 zum Eklat kam.
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