Volksglaube

Sommergewitter kommen von der Rigi

Ein alter Brauch an Auffahrt in der Kirche gilt als Wetterzeichen.
Gestern wurde in der Pfarrkirche Schwyz die Christusfigur mit Blumengebinden in die Himmleze hinaufgezogen. Wo sie in den Himmel eintritt, von da sollen die schlimmsten Gewitter kommen.
Foto: Franz Steinegger

An Christi Himmelfahrt hat sich in der Pfarrei Schwyz ein Brauch erhalten, der bis ins Mittelalter zurückreicht und an den meisten Orten nicht mehr begangen wird: An einer Statue, die ins Gewölbe der grössten Kuppel der St. Martinskirche, der Himmleze, hinaufgezogen wird, hängen gesegnete Blumensträusse («Bote» vom Montag). Die Kinder können nach der Messe die Blumengebinde abholen und in den Estrich hängen, wo sie angeblich vor Blitz und Unwetter schützen.

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