Asylwesen

Schwyzer Regierung will die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende prüfen

Asylsuchende erhalten zwischen 3 und 14 Franken pro Tag in bar. Ein Kartensystem soll künftig Missbrauch dieser Unterstützung verhindern.
In Deutschland wurden in einigen Landkreisen bereits solche Bezahlkarten für Personen im Migrationsbereich testweise eingeführt. Die Schweiz und der Kanton Schwyz wollen von diesen Erfahrungen profitieren.
Foto: Keystone

Eine Motion von SVP-Kantonsrat Samuel Lütolf (Küssnacht) und zehn Mitunterzeichnenden spricht die Problematik an, dass Gelder, die für den Lebensunterhalt von Personen im Migrationsbereich bestimmt sind, teilweise zweckentfremdet werden, indem ein Teil dieser Mittel ins Ausland oder an Schlepper fliesst. Diese Auffassung teilt auch die Regierung, und sie spricht sich dafür aus, dass diesem unerwünschten Geldfluss entgegengewirkt werden soll.

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