Keine Probleme mit dem «Meitschibei»

SCHWYZ ⋅ In Basel wurde das «Meitschibei» wegen anzüglicher Sprüche umbenannt. In der Region Schwyz sind bis jetzt keine Probleme bekannt, weshalb die Bäckereien das Nussgebäck bisher nicht umbenannt haben.

08. Oktober 2019, 00:00

Lea Langenegger

Den Mohrenkopf nennt man seit Längerem Schokokuss. Laut Medienberichten wird nun in einigen Bäckereien auch das «Meitschibei» umgetauft. Nachdem das Personal anzügliche Sprüche zu hören bekommen hatte, wurde dem bekannten Gebäck in einer Basler Bäckerei kurzerhand der Name «Glücksbringer» gegeben.

In der Region Schwyz sind bis jetzt keine Probleme bekannt, weshalb die Bäckereien das Nussgebäck bisher nicht umbenannt haben. «Es bleiben ‹Meitschibei›», sagt Xaver Lüönd von der Bäckerei Lüönd. Auch Markus Betschart von der Confiserie Haug in Schwyz hat nicht im Sinn, das Traditionsgebäck anders zu nennen.

Sira Dudle von der Bäckerei Pfenniger in Goldau meint: «Wir haben definitiv nicht vor, die ‹Meitschibei› umzubenennen.» Beck Roman in Ibach hat das Gebäck ebenfalls im Sortiment. Eine Namensänderung wird es aber auch da nicht geben.


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