Bohrer hängt schief: Wohnhaus evakuiert

PROJEKT ZUGERSEE OST ⋅ Panne bei den Arbeiten für die neuen SBB-Gleise zwischen Goldau und Zug. In Oberwil ist ein Drehbohrgerät in Schieflage geraten und drohte auf ein Haus zu stürzen.

13. August 2019, 20:01

Am Dienstagnachmittag ist auf einer Baustelle der SBB auf Höhe Mülimatt ein rund 40 Tonnen schweres Drehbohrgerät auf die Seite gekippt. In der Folge drohte es auf ein Mehrfamilienhaus zu stürzen. Die anwesenden Bewohner wurden umgehend evakuiert und in Sicherheit gebracht.

Anschliessend haben Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Zug den Drehbohrer gesichert. Mit einem schweren Pneukran konnte das Baugerät schliesslich aufgerichtet werden.

Verletzt wurde niemand. Aus Sicherheitsgründen war das Gebiet um die Unfallstelle grossräumig abgesperrt. Die genaue Unfallursache ist noch unklar und wird abgeklärt.

Im Einsatz standen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Zug sowie Mitarbeitende eines privaten Logistikunternehmens sowie der Zuger Polizei. zupo


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