Sattel

Schmutziger Freitag: Am Nachmittag «gönd es paar druus»

Gestern belebten bis zu 280 Maschgraden das Dorf Sattel. Das Beizensterben macht sich auch hier bemerkbar.
Eine Gruppe der bunten Rott zog über das Hirschengässli, begleitet von erwartungsfrohen Kindern.
Foto: Franz Steinegger

Die Strassenfasnacht in Sattel lebt – und wie. Nach der Tagwache der Lauitobelband zog am Schmutzigen Freitag – wegen des Agathatags am Donnerstag wurde der Schmudo verschoben – ab 8 Uhr bei durchzogenem Wetter eine zunehmend grössere Rott durch das Dorf. Sie schwoll bis zum Mittag auf gegen 280 Maschgraden an. Doch mit «Dorf» ist noch die Umzugsroute vom Zentrumsplatz respektive Café Schelbert über das Hirschengässli zum Restaurant Hirschen gemeint. Das Beizensterben der letzten Jahre macht sich also auch in der Strassenfasnacht bemerkbar.

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