Kanton Schwyz

Psychische Erkrankungen: Für viele Jugendliche kommt die Hilfe zu spät

Ein Fall der IV-Stelle zeigt ein zunehmendes Problem: Wird mit der Behandlung zu lange gewartet, entsteht langfristiger oder gar irreparabler Schaden.
Gerade bei Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen kann der Zeitpunkt einer geeigneten Massnahme entscheidend für die Eingliederung ins Berufsleben sein.
Foto: Keystone

Es dauerte zu lange, und die Hilfe kam zu spät. Die IV-Stelle der Schwyzer Sozialversicherungsanstalt (SVA) berichtet in einem aktuellen Bulletin von einem dramatischen Fall: Bei einer jungen versicherten Person zeigten sich bereits früh psychische Belastungen und Brüche im Bildungsweg. Schule, Hausarzt, später eine therapeutische Begleitung, punktuell der Sozialdienst: Viele Stellen seien über die Jahre beteiligt gewesen, doch eine IV-Anmeldung sei erst erfolgt, als die Situation schon längere Zeit kritisch gewesen sei.

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