Es ist emotionalste Diskussion des Sommers. Die allgemeine Erregung ist so gross, dass sich kaum jemand mehr traut, von den problematischen Seiten der kulturellen Aneignung zu sprechen. Doch es gibt und gab sie. Nicht nur im fernen Amerika, auch hier in der heilen Schweiz, direkt vor unserer Haustüre. Es geht dabei um eine kulturelle Aneignung, die im Zusammenhang mit einem ebenso düsteren wie traurigen Kapitel der Schweizer Geschichte steht: Im Umgang der offiziellen Schweiz mit den Jenischen.
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