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Ausserschwyz

Grippewelle: Im Klassenzimmer sitzen noch drei Schüler

Kitas müssen schliessen, Lehrerinnen und Lehrer stellen den Unterricht um, Eltern drehen am Rad: Zurzeit sind im äusseren Kantonsteil auffällig viele Kinder krank. Besonders häufig betroffen sind die 5- bis 14-Jährigen.

Die Kleinen erwischen zum Beispiel Influenza-Erreger oder Respiratorische Synzytial-Viren, kurz RS-Viren, welche die oberen und mittleren Atemwege angreifen. Aber auch SARS-CoV-2-Viren werden häufig nachgewiesen. 

Gerade noch drei Schülerinnen und Schüler seien am Mittwoch in ihrer Klasse gesessen, berichtete diese Woche eine Lehrperson der Sek 1 March in Lachen dieser Zeitung. Gemäss Schulratspräsidentin Beatrice Lucchini gebe es an den Märchler Sekundarschulen «seit einigen Tagen mehr als üblich krankgeschriebene Schülerinnen und Schüler». So seien Stand 21. Dezember von den insgesamt 1160 Schülern 270 abgemeldet. In Buttikon fehlt mehr als jedes fünfte Kind (60 von 330 Schülernkrank), in Lachen hat sich sogar fast jedes dritte Kind abgemeldet (173 von 442) und in Siebnen ist es jede zehnte Schülerin respektive jeder zehnte Schüler (37 von 388).

Auch an der Sek Eins Höfe fallen aussergewöhnlich viele krankheitsbedingte Abwesenheiten auf. Adrian Reinhard, Schulleiter der Sekundarschule Weid in Pfäffikon: «Zwischenzeitlich waren in einer Klasse nur vier Schüler anwesend.» asz

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