Küssnacht

«Geht nicht, gibt es nicht», sagt der Töffli-Doktor

Während andere im Ruhestand die Beine hochlegen, erweckt Kurt Roth in seiner Werkstatt die Schweizer Töffli-Geschichte zu neuem Leben. Für den 74-Jährigen sind die Kultzweiräder pure Nostalgie.
Kurt Roth mit einigen seiner restaurierten Töffli.
Foto: Edith Meyer

In einer Schüür im Tal von Küssnacht restauriert der 74‑jährige Kurt Roth alte Töffli mit unendlicher Geduld, viel Herzblut und einer Leidenschaft für Originalteile. Als in den 1960er-Jahren in der Schweiz das Töffli-Fieber ausbrach, war Kurt Roth noch ein Teenager. 1970, mit 18 Jahren, bekam er sein erstes eigenes Töffli: ein Prior in Hellblau mit Zweigang-Sachs-Motor, gekauft von seinem Vater in Zug für 798 Franken. «Das war damals viel Geld», erinnert er sich. Und es war der Beginn einer lebenslangen Liebe.

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