Während im Tal die meisten noch schliefen, herrschte am frühen Morgen am Grossen Mythen bereits reges Treiben. Auf 1898 Metern über Meer fand dieses Jahr wieder die erste und gleichzeitig höchstgelegene Feier des Kantons zum Nationalfeiertag statt. Rund 200 wetterfeste Gipfelstürmer hatten den Aufstieg auf den Schwyzer Hausberg vor Sonnenaufgang auf sich genommen. Belohnt wurden sie mit einer einmaligen Kulisse und Stimmung. Den festlichen Höhepunkt bildete die Ansprache von Ständerat Pirmin Schwander. In seiner Feiertagsrede betonte er, «dass die Errungenschaften der Schweiz wie Freiheit, direkte Demokratie und Föderalismus keineswegs selbstverständlich sind. Am Nationalfeiertag gilt es, bescheiden und dankbar, aber auch selbstkritisch auf den Zustand des Landes zu blicken.» Umrahmt wurde die Feier von den urchigen Klängen der Alphörner des Duos Eggerpfus mit Pius Dörig und Alois Kuriger. Auch der Schweizerpsalm durfte natürlich nicht fehlen. Nach dem offiziellen Teil bot sich den Anwesenden Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Gipfelfrühstück. Einig waren sich am Ende alle: Diese Bundesfeier in luftiger Höhe wird den Beteiligten noch lange als ein ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis in Erinnerung bleiben.
Gedanken zur Schweiz und viel Gemütlichkeit: So wurde in der Region gefeiert
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