Muotathal

Fast wäre auf der Glattalp ein zweiter See entstanden

Vor genau 70 Jahren versuchte das EBS beim Bau des Kraftwerks Glattalp, auch den Schaffärchboden – zusätzlich zum Glattalpsee – als Stausee zu nutzen.
Nur drei Tage war hier ein See: Die einmalige Aufnahme vom Oktober 1956 zeigt den Stausee Schaffärchboden, aufgenommen von der Nordseite des «Mytheli» (kleine Bergkuppe, auf der ehemals die Bergstation der alten Glattalpbahn stand) Richtung Westen. Der noch heute bestehende Glattalpsee befindet sich hier im Rücken des Fotografen.
Foto: Sammlung Imhof

Schaffärchboden wird die weitläufige Ebene östlich der SAC-Hütte Glattalp genannt, die nach Norden leicht ansteigt. Am südlichen Rand des Bodens befinden sich das Restaurant und die Alpgebäude. Diese Ebene war aus optischer Sicht – dachte man zumindest in den 1950er-Jahren – als Speicherplatz für einen Stausee prädestiniert.

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