«Solange ich noch Freude daran habe, höre ich nicht auf», sagt Hansruedi von Euw. In seinem Theorielokal in Ibach häng ein Zertifikat an der Wand, welches bescheinigt, dass seine Schülerinnen und Schüler in 90 Prozent der Fälle die Fahrprüfung bestehen. Prahlen mag der 62-Jährige damit aber nicht. «Ich übe meinen Beruf auch nach vierzig Jahren noch mit Leidenschaft aus.» Den Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen, die hohe Flexibilität und Selbstständigkeit schätzt er besonders. Nach einem Unfall, von Euw war Stromer, wurde er zum Fahrlehrer. Während der Rekrutenschule hat er sich an der Schulter verletzt. Eine Umschulung war nötig. «Damals mit 21 hat mir die Vorstellung sehr gefallen, mit jungen Girls umherzufahren», sagt er schmunzelnd. «Das böse Erwachen ist bald gekommen.»
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