Brunnen

Erdbeben im See aufnehmen? Forschungen am Muotadelta bringen neue Erkenntnisse

Nun ist klar: Der Föhn wirkt auch im tieferen Seebereich. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf Wasserqualität und Risiken ziehen.
2023 und 2024 wurde auf dem Seegrund des Muotadeltas in Brunnen geforscht. Die Erkenntnisse liefern jetzt entscheidende Fortschritte, nicht nur für die See-, sondern auch für die Erdbebenforschung.
Foto: Petra Imsand

«Technik aus der Erdbebenforschung kann die Beobachtung von Umweltprozessen in Seen deutlich erweitern», so lautet das Fazit von Projektleiterin Katrina Kremer zu den Forschungen in Brunnen beim Muotadelta. Im Sommer 2023 starteten Forscherinnen und Forscher der Universität Bern in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich und dem Wasserforschungsinstitut Eawag des ETH-Bereichs ihre Untersuchungen darüber, was im Muotadelta unter der Wasseroberfläche passiert (der «Bote» berichtete).

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