Fröhlich stand bereits auf dem Programm. Denn der Schwyzer Organist Peter Fröhlich bestritt zusammen mit dem Jodlerklub Echo vom Mythen ein buntes volkstümliches Programm. Erstmals wurde das Wirken auf der Empore vorn auf einer Leinwand gezeigt, sodass das Publikum nicht den Kopf verdrehen musste. Im eineinhalbstündigen Konzert gefielen die einzelnen Jodellieder, Solodarbietungen des Organisten, aber auch das harmonische Zusammenspiel der beiden. Imposant war vor allem, wie es Peter Fröhlich verstand, seine Melodien vom feinsten Pianissimo zum Fortissimo zu steigern. Besonders begeisterten der Stollberg-Schottisch von Kaspar Muther und die Variationen über «Im Muotaland isch schön» von Cecilia Schmidig sowie die Variationen über «Dr Schacher Seppli» von Otto Wolf, das Stück, welches spontan herausgeklatscht wurde. Die Echojodler präsentierten primär traditionelle, regionale Jodellieder wie «Dr Ybriger», «Die Chueli am Brunnä» oder «Dr Fluehöfler». Nach der Zugabe fiel aus Jodlerkreisen ein urwüchsiger, kräftiger Juuz, der in der grossen Kollegi-Kirche beinahe wie in den Bergen widerhallte.
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