Der Himmel über Schwyz zeigt sich am Dienstagnachmittag gnädig, als Cedric Werner die Hebel in Bewegung setzt. Sein Arbeitsgerät ist ein Koloss – ein 80-Tonnen-Pneukran –, doch gefordert ist heute kein grober Hub, sondern chirurgische Präzision. Es geht um Millimeter. Unter den wachsamen Augen seiner Crew und zahlreicher Schaulustiger schwebt die bronzene Last, 4 Tonnen schwer, langsam vom Boden ihrem angestammten Platz entgegen. Nach knapp einer Stunde konzentrierter Arbeit ist es geschafft. Der Wehrmann steht wieder fest auf seinem Granitsockel vor dem Bundesbriefmuseum, im Rücken die weissen, eingeschneiten Mythen.
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