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«Bote»-Weihnachtsaktion

Bevölkerung zeigte Herz – drittbestes Spendenergebnis

«Schwyzer hälfid Schwyzern» brachte Fr. 266 022.95 ein, davon gehen Fr. 48 317.85 nach Indien.

An das Kinderhilfswerk «Children of Sikkim Foundation» gehen über 48 000 Franken. Franz Betschart, ehemaliger Vizepräsident und Kassier, unterhält sich mit Kindern.
Bild: PD

In diesem Jahr gingen bei der «Bote»-Weihnachtsaktion «Schwyzer hälfid Schwyzern im In- und Ussland» bis Dienstag total Fr. 266 022.95 ein. Die Schwyzerinnen und Schwyzer zeigten in der Vorweihnachtszeit und darüber hinaus wiederum ein grosses Herz für Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen und in Armut leben. Insgesamt gingen 911 Spenden ein, 148 weniger als im Jahr zuvor. Die grössten Spenden kamen vom Kanton Schwyz, von der Schwyzer Kantonalbank und der Victorinox AG in Ibach.

Das Patronatskomitee mit Präsidentin Bernadette Kündig, Albert Auf der Maur und Sepp Trütsch bezeichnet das Resultat als gut und gibt bekannt: «Die Freude ist gross. Es ist das drittbeste Ergebnis nach 2020 und 2021.» Der bisherige Spendenrekord war im Jahr 2020 mit Fr. 328 131.80.

Anders als in den Vorjahren gab es in diesem Jahr nur ein Auslandsprojekt. Das Ergebnis für das Projekt «Sikkim» bezeichnet das Komitee als recht gut. Es werden Fr. 48 317.85 an das Hilfsprojekt überwiesen, das 200 bis 250 Waisenkinder in einem Heim betreut und unterrichtet. Das ist etwas weniger Spendengeld, als im letzten Jahr an das Hilfsprojekt in Thailand ging.

«Die Weihnachtsaktion 2022 zeigt einmal mehr, dass die Solidarität und Grossherzigkeit oder besser Grosszügigkeit in unserer Region immer noch gross ist», fasst Albert Auf der Maur zusammen und ergänzt aufgrund der aktuellen Situation: «Dies, zumal die Unsicherheit in der Bevölkerung nach einem schwierigen Jahr und mit einer ungewissen Zukunft gross ist.» Der «Bote» führt die Weihnachtsaktion seit Dezember 2008 durch. (sc)

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