Wochenkommentar

Bei Steuereinnahmen ist der Kanton schön flexibel – also bitte auch bei der Sicherheit der Kinder

Das Strassenbauprogramm der Regierung für die nächsten 15 Jahre stehe, dabei könne man nicht einfach auf Wünsche von externen Personen eingehen. Das sagt Kantonsingenieur Daniel Kassubek zu den Forderungen von Anwohnern nach mehr Verkehrssicherheit an der Luzernerstrasse in Arth. Ganz ehrlich: Ein solch starres Denken ist nur beim Staat möglich, in der Privatwirtschaft hätte man mit solch fehlender Flexibilität in der heutigen, schnelllebigen Welt keine Chance, als Unternehmen zu überleben.
Im Dezember 2025 fand eine Begehung an der Gotthardstrasse in Goldau statt. Beim Fussgängerstreifen wurden sicherheitstechnische Mängel festgestellt, für deren Behebung der Kanton als Strasseneigentümer zuständig ist. Passiert ist bis jetzt noch nichts.
Foto: Damian Bürgi

Natürlich darf sich der Staat nicht überall reinreden lassen, es gibt klare Gesetze, Vorgaben und Abläufe, an die er sich halten muss. Doch gerade bei der Verkehrssicherheit sind es die Anwohner, die tagtäglich die Gefahren sehen und deren Kinder davon betroffen sind. Diese Anliegen gilt es ernst zu nehmen, vor allem bürgerliche Politiker, die im Kanton Schwyz in der Verantwortung stehen, predigen oft genug, wie wichtig die Stimme des Volkes sei.

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