Ich habe ein mulmiges Gefühl. Die Situation im Radschützenpanzer ist beklemmend, dunkel, eng, laut, vor und hinter mir Soldaten. Ich trage eine schwere Schutzweste, es gilt das Szenario: Die Schweizer Armee wird angegriffen. Ich stelle mir vor, ich sei irgendwo im Osten der Ukraine im Krieg, und Platzangst macht sich in mir breit. Es ist vierzig Jahre her, seit ich die Rekrutenschule besucht habe, ich war damals wohl ein Pazifist. Seither hat sich vieles verändert.
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