Antisemitischer Vorfall

Nach Angriff auf orthodoxen Juden: Kosovare sitzt in U-Haft – Bekannte zweifeln an antisemitischem Motiv

Das Zürcher Migrationsamt will den Mann, der in Zürich Wiedikon einen Juden attackierte, ausschaffen. Der Beschuldigte könnte in seiner Heimat von einer Schweizer IV-Rente leben.
Antisemitische Vorfälle häufen sich: ein jüdisch-orthodoxer Mann unterwegs in Zürich Wiedikon.
Foto: Michael Buholzer/Keystone

Die Attacke löste grosse Empörung aus. Völlig unvermittelt traktierte am letzten Montagabend ein 40-jähriger Kosovare einen orthodoxen Juden in Zürich Wiedikon mit Faustschlägen. Dabei warf der Angreifer mit antisemitischen Parolen um sich. Passanten hielten den Täter fest, bis die Polizei kam. Jetzt sitzt der Mann in Untersuchungshaft, wie die Zürcher Staatsanwaltschaft auf Anfrage dieser Zeitung mitteilt. Das Zwangsmassnahmengericht hat diese Massnahme am Donnerstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft angeordnet.

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