Interview

Werbung als Diagnose: «Ich vergleiche uns mit einer Apotheke»

Die Werbebranche muss sich neu erfinden. Livio Dainese, der Co-Chef der Agentur Wirz, spricht über die Suche nach dem richtigen «Medikament», den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und verrät, was das alles mit Roger Federer und Jürgen Klopp zu tun hat.
Wirz-Chef Livio Dainese: «Man muss sich immer fragen, ob man es für sich selbst macht oder für die Menschen, die man erreichen will.»
Foto: Andrea Zahler

Während es draussen 30 Grad heiss ist, arbeitet Livio Dainese gemeinsam mit seinen Mitstreitern bei der Agentur Wirz bereits am Plot für den nächsten Migros-Weihnachtsspot mit Wichtel Finn. Mit dem Spot allein ist es heute nicht mehr getan, Werber müssen zusätzlich zu den klassischen Werbemitteln auch Formate für Youtube, Tiktok oder Instagram liefern. Schliesslich wollen alle Kanäle bespielt werden. Und das immer wieder neu.

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