Wasser-Streit

Wie rein ist der französische «Champagner unter den Mineralwassern» wirklich?

Die französischen Behörden stellen der Nestlé-Marke ein Ultimatum. Perrier muss Mikrofilter entfernen – oder die Bezeichnung «natürlich» aus der Etikette streichen.
Foto: Imago

«Der Champagner unter den Mineralwassern» oder «prickelnde Elégance»: So lauten zwei Werbeslogans für Perrier – und sie haben nicht einmal unrecht. Der berühmte Sprudel stammt aus einer Quelle in der südfranzösischen Gemeinde Vergèze, die es in sich hat: Die kohlenstoffreichen Kalksteinschichten des Garrigues-Massivs bilden ein spritziges Wasser voller Mineralien. Seit 1903 wird es aus 150 Meter Tiefe gepumpt und in die Flaschen der werkeigenen Fabrik abgefüllt. Über eine Milliarde Flaschen – genaue Zahlen gibt die Besitzerin Nestlé Waters nicht bekannt – werden sodann in über hundert Länder verschifft.

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