Bandit mit flinken Händen

Um Plage zu verhindern, werden Waschbären erschossen – auch wenn es Jägern das Herz bricht

Seit den 1970er-Jahren sind sie hier: Die Waschbären. Um eine Plage wie in Deutschland zu verhindern, müssen Anwohnende Sichtungen melden und Jäger die Eindringlinge erlegen. Aber sind diese überhaupt noch zu stoppen?
Dieser Waschbär ging dem Jagdaufseher Werner Schaub 2024 in Füllinsdorf in die Falle. Er wurde mit einem Revolver erlegt.
Foto: zvg

Wegen des Pelzes führten Menschen in den 1920er-Jahren die Waschbären in Deutschland ein, die dann in den 1930er-Jahren in die Wildnis und in den 1970-er Jahren auch in die Schweiz gelangten. Hundert Jahre später löst ein Waschbärbaby im Baselbieter Sissach den Rücktritt des Jagdaufsehers aus. Dieser hatte, wie vom Gesetz verlangt, einen Waschbären gefangen und getötet. Erst als Rolf Wirz kurz darauf ein unterernährtes Jungtier auf einem Dach findet, merkt er, dass es wohl dessen Muttertier gewesen war. Er rettet das Bärchen mithilfe der Feuerwehr und päppelt es zu Hause auf.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-