Das selbstgedrehte Video, das Giorgia Meloni nach dem Feststehen der Niederlage am Montagabend auf den sozialen Medien verbreitete, sprach Bände. Die sonst so angriffslustige und eloquente 49-jährige Römerin blickte bleich und starr in die Handy-Kamera und spulte einige vorbereitete, erwartbare Sätze ab: Dass die Regierung den Entscheid der Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich respektiere, dass das Nein zur Justizreform eine «verpasste Chance war» gewesen sei, und dass man trotz allem zum Wohle der Nation weitermachen werde. Ende der Durchsage. Meloni wirkte wie ein begossener Pudel und fühlte sich wohl auch so.
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