Kommentar

Warum die SPD gut daran täte, Friedrich Merz und die CDU nicht allzu sehr zu quälen

Seit heute entscheiden die deutschen Sozialdemokraten über den Koalitionsvertrag. Die Stimmung an der Basis ist schlecht. Dabei ist die SPD die erfolgreichste Partei der letzten zwei Jahrzehnte.
Auf dem Weg in eine ungeliebte Zweckehe? SPD-Chefs Lars Klingbeil und Saskia Esken, CDU-Chef Friedrich Merz (von links).
Foto: Christoph Soeder/EPA

Auf den ersten Blick scheint kaum eine Partei in Europa in den letzten Jahrzehnten einen schwereren Bedeutungsverlust erlitten zu haben als die deutsche Sozialdemokratie: Gerade einmal 16 Prozent erreichte die SPD bei der Bundestagswahl im Februar noch; eine politische Kraft, die in Regionen wie dem Ruhrgebiet einst ganze Milieus prägte, scheint unaufhaltsam an Macht und Einfluss zu verlieren.

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