Europapolitik

Vor 25 Jahren sagte das Volk Ja zum ersten EU-Vertragspaket: Wie eine kapitale Fehlprognose den bilateralen Weg ebnete

Am 21. Mai 2000 stimmte die Schweiz den Bilateralen I zu. Der Vorteil: freier Zugang zum EU-Markt für Firmen. Der Preis: die Personenfreizügigkeit. Warum damals sogar Ueli Maurer zufrieden war – und was das Ja für Folgen hatte.
Die Europaflagge hängt am Sonntag, 21. Mai 2000, in Bern vor dem Bundeshaus, um das wuchtige Ja des Schweizer Souveräns zu den bilateralen Verträgen mit der EU zu feiern.
Foto: Alessandro Della Valle / KEYSTONE

Aussenminister Joseph Deiss war die Freude anzusehen, als er am Sonntag, 21. Mai 2000, vor dem Bundeshaus eintraf: Es sei «ein verheissungsvoller Start ins neue Jahrhundert», sagte er in die Kamera. Acht Jahre nach dem Nein zum Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) stimmte das Volk an diesem Sonntag dem bilateralen Weg zu, dem Vertragspaket der Bilateralen I.

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