Die Zündschnur wurde am Ostersonntag entflammt, die Bombe platzte dann am Dienstag. Der Stiftungsrat des Weltwirtschaftsforums (WEF) beschloss an Ostern, gegen den Willen seines Gründers Klaus Schwab eine Untersuchung einzuleiten. Ein anonymer Whistleblower hatte Vorwürfe gegen Schwab erhoben – das wurde erst zwei Tage später bekannt. Die Anschuldigungen wiegen schwer: Schwab soll eine WEF-Villa für private Zwecke genutzt haben. Er soll junge Mitarbeitende gebeten haben, mehrere tausend Dollar von Geldautomaten für ihn abzuheben. Er soll Massagen in Hotelzimmern auf Kosten des Forums gebucht haben. Und seine Ehefrau Hilde Schwab soll «Scheintermine» auf Forumskosten organisiert haben, um Luxusreisen zu rechtfertigen.
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