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Nach Skandal-Rücktritt: Klaus Schwab bricht im Interview sein Schweigen

Der 87-Jährige wendet sich erstmals seit dem skandalträchtigen Abgang an die Öffentlichkeit. Klaus Schwab kritisiert den Stiftungsrat, den er bis Sonntag präsidiert hat – und legt offen, was er dem Bundesrat vorschlug.
Kämpft um sein Lebenswerk: Klaus Schwab gründete das Weltwirtschaftsforum im Jahr 1971.
Foto: Valentin Flauraud/Keystone

Die Zündschnur wurde am Ostersonntag entflammt, die Bombe platzte dann am Dienstag. Der Stiftungsrat des Weltwirtschaftsforums (WEF) beschloss an Ostern, gegen den Willen seines Gründers Klaus Schwab eine Untersuchung einzuleiten. Ein anonymer Whistleblower hatte Vorwürfe gegen Schwab erhoben – das wurde erst zwei Tage später bekannt. Die Anschuldigungen wiegen schwer: Schwab soll eine WEF-Villa für private Zwecke genutzt haben. Er soll junge Mitarbeitende gebeten haben, mehrere tausend Dollar von Geldautomaten für ihn abzuheben. Er soll Massagen in Hotelzimmern auf Kosten des Forums gebucht haben. Und seine Ehefrau Hilde Schwab soll «Scheintermine» auf Forumskosten organisiert haben, um Luxusreisen zu rechtfertigen.

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