26.07.2024, 17:00 Uhr
updateAktualisiert: 12.11.2025, 10:04 Uhr
Hansjörg Friedrich Müller, Berlin
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Wer heutzutage noch von «deutscher Pünktlichkeit» redet, dürfte in vielen Fällen ein müdes Lächeln ernten. «Deutscher Schlendrian» träfe es wohl eher, zumindest was den Zugverkehr angeht: Horrorgeschichten von Reisenden, die zwischen München und Hamburg auf der Strecke bleiben, sind seit Jahren Legion. Finanziell sieht es kaum besser aus: Diese Woche präsentierte die Deutsche Bahn ihr Halbjahresergebnis. Dabei musste der Konzern einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro nach Steuern bekannt geben; der Umsatz sank um 3 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro.
