Analyse

Wer hat das letzte Wort? Die Verhandlungen mit den USA lösen im Iran einen Machtkampf aus

Während auf dem Bürgenstock über das Abkommen mit den USA gesprochen wird, drohen Hardliner in Teheran mit Vergeltung gegen die eigenen Politiker.
Vor den Porträts von Ruhollah Chomeini, Ali Khamenei und Modschtaba Khamenei nutzt ein Geistlicher sein Mobiltelefon während einer regimetreuen Kundgebung in Teheran.
Foto: Vahid Salemi

Mit einem Katalog von «Richtlinien zum Schutz der Rechte der iranischen Nation» war die iranische Verhandlungsdelegation am späten Samstag in Zürich gelandet. Vorgegeben hatte sie der «Oberste Nationale Sicherheitsrat» im Iran, der von dem Team um Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf und Aussenminister Abbas Araghchi erwartet, die Gespräche auf dem Bürgenstock «mit völligem Misstrauen gegenüber den USA» voranzutreiben. Zugeständnisse dürften dem «grossen Satan», wie die USA seit 47 Jahren im Iran verunglimpft werden, allenfalls nach Rücksprache mit Teheran gemacht werden.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-