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Tessin

Mutmassliche sexuelle Übergriffe: Lehrer sitzt in Untersuchungshaft

Die Tessiner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 37-jährigen Pädagogen wegen mutmasslicher sexueller Übergriffe auf mehrere Schülerinnen. Der Schweizer sitzt im Gefängnis. Auch der Regierungsrat nimmt Stellung zum Fall.
Sexuelle Übergriffe auf mehrere Mädchen: Ein Sekundarlehrer aus dem Raum Bellinzona sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert.
Bild: Symbolbild: Getty

Mitte März bekam das Erziehungsdepartement des Kantons Tessin Hinweise, ein Lehrer an einer Sekundarschule im Raum Bellinzona könnte gegenüber einer Schülerin übergriffig geworden sein. Das Erziehungsdepartement schaltete umgehend die Staatsanwaltschaft ein. Diese führte am 17. März ein erstes Verhör mit dem verdächtigen Lehrer durch. Seither befindet sich der 37-jährige Schweizer in Untersuchungshaft. Dem Mann werden sexuelle Handlungen mit mehreren minderjährigen Mädchen zur Last gelegt. Die Ermittlungen befinden sich noch im Anfangsstadium, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei am Donnerstag mitteilten. Weitere Details geben die Untersuchungsbehörden auch aus Rücksicht auf die Opfer derzeit nicht bekannt.

Aufgrund der schwerwiegenden Vorwürfe hat der Regierungsrat den Lehrer mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben suspendiert und eine Disziplinaruntersuchung gegen ihn eröffnet. Die Leitung der betroffenen Schule informierte am Donnerstag die Lehrpersonen und die Familien über das Strafverfahren. Der Regierungsrat und das Erziehungsdepartement sprachen allen Betroffenen ihr Mitgefühl aus. Sie hielten fest, dass Übergriffe auf die körperliche Integrität nicht toleriert würden.