Betrugsaffäre

Was die Bank des Papstes und ein Palast in Budapest mit Millionen in Genf zu tun haben

Was als Finanzanlage der Vatikanbank begann, endete als Millionenskandal mit einer Spur in die Schweiz.
Der Vatikan will sein Geld zurück, das zum Teil auf einer Schweizer Bank liegen soll. Blick vom Petersdom auf den Petersplatz.
Foto: José R. Martinez

Papst Leo XIV. ist dabei, die Stellung der Vatikanbank IOR zurückzustutzen. Er entzieht ihr die Exklusivstellung bei Finanzinvestitionen des Heiligen Stuhls. Dafür hat der Heilige Vater sehr gute Gründe: Der wohlklingende Name — IOR steht für Istituto per le Opere di Religione, auf Deutsch: Institut für die religiösen Werke — stand in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder auch für Skandale und den Missbrauch von Kirchengeldern.

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