Analyse

Trumps lustigster Kritiker muss weg – daran ist nicht nur der US-Präsident schuld

Der Komödiant Stephen Colbert verabschiedet sich am Donnerstag von den TV-Zuschauern. Sein Programm wird eingestellt. Was diese Entscheidung über die amerikanische Medienlandschaft aussagt.
Der Komiker Stephen Colbert moderiert diese Woche das letzte Mal die TV-Sendung «Late Show» auf CBS.
Foto: Scott Kowalchyk / CBS

Bruce Springsteen durfte natürlich nicht fehlen, als sich der amerikanische Komödiant Stephen Colbert diese Woche von seinen Zuschauerinnen und Zuschauern verabschiedete. Und natürlich machte der in die Jahre gekommene Links-Rocker den aktuellen Bewohner des Weissen Hauses dafür verantwortlich, dass der Sender CBS die Late-Night-Show Colberts einstellt. «Ich bin heute Abend hier», sagte Springsteen, weil Colbert «der erste Typ in Amerika ist, der seine Sendung verlor, weil der Präsident keine Witze verträgt.»

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