Analyse

Trump siegt sich zu Tode: Warum er die Säuberung seiner Partei bald bereuen wird

Der amerikanische Präsident wird den republikanischen Abgeordneten Thomas Massie los, ein harscher Kritiker des Iran-Kriegs. Doch dieser scheint bereits auf die nächste Wahl zu schielen.
Thomas Massie an seiner Wahl-Party in Hebron (Kentucky). Der republikanische Abgeordnete, 2012 erstmals gewählt, wurde am Dienstag nicht für eine weitere Amtsperiode nominiert.
Foto: Carolyn Kaster / AP

Der Rachefeldzug von Donald Trump geht unaufhaltsam weiter. Dem amerikanischen Präsidenten ist es in der Nacht auf Mittwoch gelungen, einen seiner hartnäckigsten innerparteilichen Kritiker in Washington loszuwerden. Der Abgeordnete Thomas Massie verlor die Vorwahl der Republikaner in seinem Heimatstaat Kentucky – die dank rekordverdächtigen Ausgaben von rund 33 Millionen Dollar in die Geschichtsbücher eingehen werden. Im Zweikampf gegen seinen Herausforderer Ed Gallrein, für den Trump aggressiv die Werbetrommel rührte, erzielte Massie nur 45 Prozent der Stimmen.

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