Zollstreit

«Geht es hier um Verbündete oder Widersacher?» Kritik an den geplanten US-Zöllen

Der amerikanische Handelsbeauftragte droht mit neuen Strafabgaben auf ausländischen Gütern. Nun können die Betroffenen öffentlich Stellung nehmen. Was macht die Schweiz?

Der Andrang ist gewaltig. Gegen 150 Redner haben sich diese Woche angemeldet, um der amerikanischen Regierung in Washington ihre Meinung über die nächste Runde von Strafzöllen zu sagen, die Ende Juli droht. Diese Anhörung ist Teil eines offiziellen Mitwirkungsverfahrens, mit dem der Handelsbeauftragte Jamieson Greer eine neuerliche Klagewelle verhindern will — nachdem der Supreme Court im Februar die «Liberation Day»-Zölle von Präsident Donald Trump als rechtswidrig bezeichnet hatte.

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