Der Zürcher Schuhhersteller On platziert auf seinen Produkten im Ausland ein Schweizer Kreuz. In den Hauptmärkten von On in Nord- und Südamerika stellt dies ein Qualitätsversprechen dar. Ein Versprechen, welches das Unternehmen, das in Vietnam produziert, nicht vollständig einhält. So zumindest die Haltung von Swissness Enforcement. Noch vor einem Jahr hatte der Verein, der das nationale Swissness-Gesetz weltweit durchsetzen soll, gemäss NZZ damit gedroht, «juristische Schritte» zu ergreifen, sollte On im Ausland nicht auf die Verwendung des Schweizer Kreuzes verzichten. Denn um dieses oder die Bezeichnung «Swiss» verwenden zu dürfen, müssen Unternehmen bestimmte Bedingungen einhalten. Bei Industrieprodukten sind dies ein vorgegebener Prozentsatz von 60 Prozent, zu welchem die Herstellungskosten, inklusive Forschung und Entwicklung, in der Schweiz anfallen müssen. Ausserdem muss der Schritt, der dem Produkt seine wesentlichen Eigenschaften verleiht, ebenfalls in der Schweiz erfolgen.
Umstrittener Entscheid: Verliert das Schweizer Kreuz an Bedeutung?
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