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PODCAST «Hinter der Schlagzeile»

«Umarmt euch!»: Die erste Woche nach dem Bergsturz von Blatten

Nach Bangen und Hoffen kam der Schock: Vor einer Woche begrub der Birchgletscher Blatten unter Eis und Schutt. Wie gehen die Menschen mit dem Verlust um? Und hat das Lötschental eine Zukunft?
Helikopter über dem Schuttkegel im Lötschental.
Bild: Cyril Zingaro / EPA (1. Juni 2025)

Die Bilder haben sich eingebrannt: Am Mittwochnachmittag des 28. Mai, um 15.24 Uhr stürzen Tausende Tonnen Eis und Schutt hinab ins Lötschental. Sie begraben das Dorf Blatten unter sich, verschütten 130 Häuser, die Kirche - eine 600-jährige Dorfgeschichte. Innert Sekunden.

Der Birchgletscher hat dem Druck der Gesteinsmassen, die in den letzten Wochen, Tagen und Stunden aus dem Kleinen Nesthorn abbrachen, nicht länger standgehalten. Das Tal ist in eine Staubwolke gehüllt, der Schuttkegel breitet sich kilometerweit aus. Erst später kommt aus: eine Person wird vermisst, ist vermutlich tot.

Inlandredaktor Othmar von Matt reiste ins Lötschental, berichtete von der Katastrophe, sprach mit Betroffenen. Eine Woche nach dem grossen Unglück zeigt er sich beeindruckt von der Bevölkerung. Er sagt: «Der Wiederaufbau eines neuen Blatten ist keine Utopie - auch wenn es sehr, sehr schwierig wird, an jenem Ort, wo das Dorf bisher stand.»

Was ist seit dem Bergsturz im Lötschental passiert?

Woher nehmen die Menschen diese unglaubliche Kraft, weiter zu funktionieren?

Wie steht es um die Solidarität im Land?

Und wie lautet die Antwort auf die bange Frage: wie weiter?

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