24.02.2026, 18:38 Uhr
updateAktualisiert: 24.02.2026, 22:33 Uhr
Remo Hess, Brüssel
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Eigentlich hätten sie mit einem Geschenk anreisen wollen. Doch anstatt pünktlich auf den Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine einen 90-Milliarden-Euro-Kredit freizugeben und das 20. Sanktionspaket zu verabschieden, standen die Europäer am Dienstag in Kiew mit leeren Händen da. «Die EU-Staats- und Regierungschefs haben ihr Wort gegeben. Und dieses kann nicht gebrochen werden», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen entschuldigend in Richtung des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski. Und sie versprach: «Wir werden liefern, auf die eine oder andere Art.»
