Ukraine

Eklat am Jahrestag der Invasion: Ungarn blamiert die EU mit Milliarden-Veto

Im Streit um Öl-Lieferungen aus Russland sorgt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán für einen Eklat am Gedenktag des russischen Angriffs auf die Ukraine: Sein Veto könnte weitreichende Folgen haben.
Gedenken der Opfer: Das ukrainische Präsidentenpaar Wolodimir und Olena Selenski flankiert von den europäischen Spitzenpolitikern in der Kiewer Sophienkathedrale.
Foto: EPA

Eigentlich hätten sie mit einem Geschenk anreisen wollen. Doch anstatt pünktlich auf den Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine einen 90-Milliarden-Euro-Kredit freizugeben und das 20. Sanktionspaket zu verabschieden, standen die Europäer am Dienstag in Kiew mit leeren Händen da. «Die EU-Staats- und Regierungschefs haben ihr Wort gegeben. Und dieses kann nicht gebrochen werden», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen entschuldigend in Richtung des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski. Und sie versprach: «Wir werden liefern, auf die eine oder andere Art.»

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