Deutschland

Schröder als ehrlicher Makler? Putin löst mit seinem Manöver Aufregung in Berlin aus

Dass der russische Präsident den Altkanzler als Vermittler im Ukraine-Krieg vorschlägt, sorgt in Berlin für eine Debatte, die mehr mit deutschen Befindlichkeiten als mit der Ukraine zu tun hat.
Man kennt sich, man schätzt sich: Wladimir Putin und Gerhard Schröder, hier im September 2005 in Berlin.
Foto: Herbert Knosowski/AP

Wladimir Putin signalisiert wieder einmal Gesprächsbereitschaft: Der Krieg in der Ukraine, so sagte er an der Militärparade am 9. Mai, dem Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland, neige sich dem Ende zu. Dass die Feierlichkeiten aus Furcht vor ukrainischen Drohnenangriffen nur in abgespeckter Form stattfinden konnten, verlieh seinen Worten einen gewissen Nachdruck: Gemessen am Kriegsverlauf müsste eigentlich auch Russland an einem Ende der Kampfhandlungen interessiert sein.

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