Schutzstatus S

Ukraine-Flüchtlinge ohne Job: Kantone wehren sich gegen Sanktions-Pläne des Bundes

Noch immer haben zwei von drei Ukrainerinnen und Ukrainern mit Schutzstatus S keinen Job. Um die Quote zu erhöhen, macht der Bund Druck auf die Kantone – was bei diesen gar nicht gut ankommt.
Der Ukrainerin Olha Shymko gehörte zu den ersten Personen mit Schutzstatus S, die einen Job in der Schweiz fanden.
Foto: Anthony Anex / KEYSTONE

Das Ziel war nicht nur ambitioniert, sondern fast schon utopisch. 40 Prozent der Ukrainerinnen und Ukrainer sollen Ende 2024 einen Job haben, verkündete der Bundesrat vor gut einem Jahr. Für die Kantone stand von Anfang an fest, dass sich das nicht realisieren lässt. Und sie sollten Recht bekommen. Neuste Zahlen zeigen, dass die Erwerbsquote von Personen mit Schutzstatus S zwar gestiegen ist, derzeit aber nur knapp 30 Prozent beträgt.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-