Gesundheit

Die Kamera über dem Krankenbett: Spitäler setzen auf umstrittene Überwachung

Fachleute bezeichnen es als «unerträglich», Spitäler erhoffen sich weniger Stürze von Patienten – und tiefere Kosten: Das Unispital Zürich und das Kantonsspital Luzern überwachen Spitalbetten mit Kameras. Nun mischt sich der Bundesrat in die Diskussion.
Das Überwachungssysstem am Kantonsspital Luzern: Die Szene ist für das Foto gestellt.
Foto: Boris Bürgisser (Luzern, 6.5. 2025)

Es ist eine drastische Formulierung: «Die Vorstellung, dass Pflegepersonal und Patienten bei der Reinigung und Beseitigung der Fäkalien Kameras ausgesetzt sind, ist unerträglich.» So schreiben es der emeritierte Professor für Geriatrie an der Uni Basel, Reto Kressig, und Tobias Meyer von der Universitären Altersmedizin Felix Platter in Basel. Ihr Beitrag ist kürzlich in der NZZ erschienen.

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