Grossbanken

UBS zwischen Wachstum und Regulierung: Droht der Schweiz der Verlust ihrer Grossbank?

Drohungen mit dem Standortwechsel sind wirkungsvoll, wenn Banken eine Lockerung der Regulierung erzwingen möchten. Doch der Schuss kann nach hinten losgehen, wie eine Analyse der britischen Notenbank zeigt. Das Papier hat für die UBS viel praktische Relevanz.
Wie weiter mit der UBS? Diese Frage hängt über der Schweizer Politik.
Foto: Pascal Mora / Bloomberg

Die Schweiz braucht eine sichere UBS. Aber gern hätte das Land auch eine Grossbank, die international erfolgreich bleibt, in der heimischen Wirtschaft den grössten Nutzen stiftet und viele gut bezahlte Arbeitsplätze schafft. Finanzministerin Karin Keller-Sutter sprach vor einem Jahr im Interview mit CH Media von einem «Spagat» in der Too-big-to-fail-Regulierung, deren Verschärfung mit dem Credit-Suisse-Debakel zur unbestrittenen Notwendigkeit geworden ist. Mit dem «Spagat» meinte die Bundesrätin, dass Finanzplätze, die den Sparern, den Steuerzahlenden und den Investorinnen den maximalen Schutz garantieren möchten, nicht gleichzeitig das Wachstum priorisieren können. Das Thema wird am Dienstag auch den Nationalrat beschäftigen.

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