Sicherheitskonferenz

Trumps Gesandte in München: Vor einem Jahr kanzelte Vance die Europäer ab, nun kommt Rubio

Die Konferenz steht im Zeichen des zerrütteten transatlantischen Verhältnisses. Umso dringender muss der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski in München um europäische Hilfe werben.
Der amerikanische Aussenminister Marco Rubio (links) und der deutsche Kanzler Friedrich Merz am Freitag in München.
Foto: Alex Brandon/AP

Als eine Art transatlantisches Klassentreffen galt die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) noch vor einigen Jahren. Diese Zeiten sind vorbei: Der diesjährigen Ausgabe, die am Freitag begonnen hat, dürften viele europäische Politiker bang entgegenblicken, hatte der amerikanische Vizepräsident J. D. Vance bei seinem Besuch vor einem Jahr doch für einen Eklat gesorgt: In seiner Rede warf er den Europäern vor, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken und eine falsche Migrationspolitik zu betreiben; auf viele in Deutschland wirkte die Philippika des Amerikaners, als wolle er der AfD im laufenden Bundestagswahlkampf helfen.

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