Analyse

Trumps Falle: Selenski hätte Klitschko mitnehmen sollen

Ein Ex-Boxweltmeister an seiner Seite hätte Wolodimir Selenski die Sticheleien von Donald Trump und JD Vance vielleicht erspart. Der Eklat im Weissen Haus macht derweil deutlich, welch gefährliches Ziel der US-Präsident verfolgt.
US-Präsident Donald Trump (Mitte) mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodimir Selenski (links daneben) im Oval Office des Weissen Hauses.
Foto: Mystyslav Chernov / AP

Die erste Spitze gegen Wolodimir Selenski fiel bereits bei der Begrüssung. Donald Trump empfing den Ukrainer am Freitag vor dem Weissen Haus, ohne zu lächeln, ohne grossen Gesten. Nur eine bös gemeinte Bemerkung hatte er für seinen Gast übrig: «Richtig in Schale geworfen» habe sich Selenski, spottete Trump. Wie bei jedem öffentlichen Auftritt seit Kriegsbeginn trug der ukrainische Präsident ein Oberteil im Militärstil, aus Solidarität mit seinen Soldaten, die gegen Russland an der Front um das Überleben ihres Landes kämpfen. Der Ton war von der ersten Sekunde an gesetzt.

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