Spitalmisere Teil 8

110 Millionen Verluste: Kinderspitäler sitzen trotz grosser Versprechen in der Kostenfalle

Niemand will die medizinische Versorgung von Kindern abbauen – im Gegenteil. Die Politik hat mehrmals versprochen, die Tarife den Bedürfnissen der Kindermedizin anzupassen. Bloss droht nun der nächste Rückschritt.
Auch das Kinderspital in Zürich wird von finanziellen Sorgen geplagt: Das Bild stammt vom Umzug im November 2024.
Foto: Gaetan Bally / Keystone

Das Anliegen ist eigentlich alt und relativ banal: Leistungen in der Kindermedizin sollen kostendeckend vergütet werden. Während das im stationären Bereich seit wenigen Jahren mehr oder weniger gelingt, entsprechen die Tarife im ambulanten Bereich diesem Anspruch seit Jahren nicht. Die sechs grossen Kinderspitäler der Schweiz verlieren massiv Geld: Sie fuhren 2023 einen kumulierten Verlust von rund 110 Millionen Franken ein.

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