Affäre um Nationalhymne

Erpressung, Bestechung oder Heimweh? Weitere iranische Fussballerinnen verlassen Australien

Sie hatten in «Down Under» aus Angst vor Verfolgung politisches Asyl beantragt und erhalten. Nur wenige Tage später vollziehen die Sportlerinnen eine spektakuläre Kehrtwende.
Mitglieder des iranischen Fussballnationalteams während der Zwischenlandung in Kuala Lumpur am 11. März.
Foto: Fazry Ismail/EPA

Die Gruppe iranischer Fussballerinnen, die in Australien um Asyl nachgesucht hat, schrumpft. Nachdem bereits am vergangenen Mittwoch eine der Frauen einen Rückzieher gemacht und die iranische Botschaft angerufen hatte, entschieden sich nun drei weitere, in den Iran zurückzukehren – obwohl ihnen bereits humanitäre Visa gewährt worden waren. Damit haben sich vier der ursprünglichen Asylsucherinnen gegen den Schutz entschieden, den Australien ihnen anbietet.

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