Strafprozess

Tödlicher Blindflug: Schweizer Kampfjet abgestürzt – der Fall deckt ein Sicherheitsproblem auf

Das Radarsystem der Armee ist veraltet. Der versprochene Ersatz lässt seit Jahren auf sich warten. Durch den Strafprozess um einen Kampfjetabsturz werden beunruhigende Fakten publik.
Das Radargerät Quadradar: Damit arbeitete der Fluglotse beim Unfall. Heute steht es im Fliegermuseum in Dübendorf.
Foto:  Andreas Maurer

Ein 34-jähriger Fluglotse sitzt auf dem Militärflugplatz Meiringen in einem abgedunkelten Raum vor seinem Radarsystem. Das Gerät trägt den Namen Quadradar und stammt aus der Zeit des Kalten Krieges. Der Lotse starrt auf einen kreisrunden Bildschirm, auf dem zwei Punkte auftauchen. Jede Radarumdrehung aktualisiert die Positionsdaten in einer zweidimensionalen Darstellung. Alle fünf Sekunden bewegen sich die zwei Punkte deshalb ruckartig vorwärts.

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